Lehre

Lehre im WiSe 2016/2017 der MitarbeiterInnen des Lehrstuhls für Sportpsychologie

 

Marie Ottilie Frenkel

Hauptseminar: Das Potenzial der Achtsamkeit im Sport und in der Schule
 

Robin-Bastian Heck

Proseminar: Grundlagen der Angewandten Sportpsychologie
 

Henning Plessner

Hauptseminar: Sozialpsychologie des Sports

Kolloquium: Forschungskolloquium Sportwissenschaft

Kolloquium: Sportwissenschaftliches Kolloquium

Proseminar: Sport, Individuum und Gesellschaft - Sportpsychologie

Vorlesung: Sport, Individuum und Gesellschaft - Sportpsychologie
 

Pablina Roth

Hauptseminar: Entwicklung im Kindes- und Jugendalter
 

Geoffrey Schweizer

Übung: Empirische Arbeitsmethoden, Teil 1

 

 

 


 

Eine Übersicht der Lehrveranstaltungen der vergangenen Semester finden Sie hier.

 

 


 

Standards einer Bachelorarbeit in der Sportpsychologie

Auszug aus der Prüfungsordnung zum BA Spowi., Präv/Reha (75%) vom 11/2011
(hier gibt es die vollständige Prüfungsordnung als .pdf)

 

§ 17 Bachelor-Arbeit

(1) Die Bachelor-Arbeit soll zeigen, dass der Prüfling in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Gebiet der Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Thema ist einem der gewählten Schwerpunkte des Hauptfachs zu entnehmen.

 

Art der Arbeit

  • Es sind sowohl empirische als auch theoretische BA-Arbeiten möglich.
  • Bei theoretischen Arbeiten ist ein Ausblick mit testbaren Hypothesen oder einem Designentwurf für eine empirische Überprüfung wünschenswert.
  • Für empirische Arbeiten können sowohl quantitative als auch qualitative Methoden verwendet werden, auch explorative Untersuchungen sind möglich. Kleinere Programmieraufgaben sind denkbar.

 Umfang

  • Gemäß Prüfungsordnung sollte die Arbeit in einem Bearbeitungszeitraum von 6 Wochen durchzuführen sein.
  • Die Länge der schriftlichen Arbeit sollte zwischen 20 und 40 Seiten liegen.
     

Form

  • Die formale Gestaltung soll sich an den existierenden Manuskriptrichtlinien Richtlinien der DGPs für deutschsprachige Arbeiten bzw. der APA bei englischsprachigen Arbeiten.
  • Die Sprache der Arbeit wird in Absprache mit dem/der Betreuer/in festgelegt.
  • Arbeiten können sich entweder am oben genannten Format für Abschlussarbeiten orientieren oder die Form eines erweiterten wissenschaftlichen Artikels wählen. Das Format wird in Absprache mit dem/der Betreuer/in festgelegt.


Exposé

  •  Bevor die Betreuung einer Arbeit fest zugesagt werden kann, ist ein Exposé der geplanten Arbeit verpflichtend. Ziel des Exposés ist es, Schwerpunkt und Fragestellung der Arbeit zu verdeutlichen sowie Realisierbarkeit und Umfang abschätzbar zu machen.
  • Das Exposé sollte 2-3 Seiten lang sein und folgende Punkte beinhalten:
    • Inhalt und Struktur der Arbeit, angelehnt an die übliche Gliederung für empirische Arbeiten oder eine strukturierte Gliederung bei theoretischen Arbeiten, aus denen der rote Faden der Themenbearbeitung erkennbar ist
    • Ungefährer Zeitplan mit Meilensteinen
    • Literaturangaben
  • Hier geht es zu Exposé-Beispielen 
     

Vorarbeiten und inhaltlicher Bezug

  • In der Regel sollten die Arbeiten an die theoretischen und empirischen Forschungsinteressen oder Lehraktivitäten (Seminarteilnahme erwünscht) der Betreuer/innen anschließen.
  • Aufgrund der kurzen Durchführungszeit sollten empirische Arbeiten notwendige Vorarbeiten und technische Einarbeitung nur in begrenztem Umfang beinhalten. Eine Anbindung an laufende Projekte oder andere Vorarbeiten mit existierenden Materialien, Paradigmen und Erhebungsmethoden ist daher wünschenswert.

 

Gruppenarbeiten

  • Bei empirischen Arbeiten sind auch Gruppenarbeiten möglich, bei denen Planung, Erhebung und Auswertung gemeinsam durchgeführt werden können.
  • Die schriftliche Arbeit muss in jedem Fall eigenständig erstellt werden.
  • Umfang und Anspruch von Gruppenarbeiten sollte über dem von Einzelarbeiten liegen.

 

Verwertung

  • Ein Nutzen über den bloßen Leistungsnachweis hinaus ist wünschenswert, z.B. als Vor- und Ergänzungsarbeiten für Publikationen oder zur Vorbereitung weiterer Studien.
     

Zum Verwaltungsablauf

  • Die Anmeldeformulare zur Zulassung zur Bachelor-Prüfung, zur mündlichen Bachelor-Prüfung und zur Bachelor-Arbeit finden Sie online oder Sie erhalten sie direkt im Prüfungssekretariat. Dort werden Ihnen Ihre Anmeldung, das Thema der Bachelor-Arbeit und die entsprechenden Fristen bestätigt und dort geben Sie Ihre Bachelor-Arbeit auch in dreifacher Ausführung ab.

 

 


 

Themen für Qualifikationsarbeiten (Bachelor, Master, Magister, Diplom)

Hier finden Sie eine Liste von aktuellen Qualifikationsarbeiten. Falls Sie eine eigene Fragestellung oder Idee haben, so können Sie diese gerne in den Sprechstunden der Mitarbeiter besprechen.

 

betreut von Henning Plessner:

 

  • Der Einfluss von Musik auf die Bewertung sportlicher Leistungen
  • Die Güte intuitiver Prognosen von sportlichen Handlungen
  • Entwicklung und Überprüfung von Maßnahmen zur Steigerung der diagnostischen Kompetenz von Trainerinnen und Trainern
  • Effekte der regulatorischen Passung im Sport und ihre Mechanismen
     
betreut von Marie Ottilie Frenkel:


Spitzensport

  • Persönlichkeit und Motive im Extremsport
    • Flow, ein Anreiz im Extremsport?
    • Gefahren und Potenziale von High Sensation Seekern im Extremsport
    • Umgang mit Stress bei Extremsportlern
  • Sportpsychologisches Training
    • Evaluationsberichte in verschiedenen Sportarten mit unterschiedlicher Zielsetzung
    • Psychologische Effekte eines Sturztrainings im alpinen Sportklettern

 
Kindheit/Jugend:

  • Kognition/Motorik aus persönlichkeits- und entwicklungspsychologischer Perspektive
    • Schulsport: Effekte eines Boldertrainings, das mit sportpsychologischen Elementen angereichert ist 
    • Schulsport: Effekte eines Klettertrainings, das mit sportpsychologischen Elementen angereichert ist 
  • Transfer Sportpsychologischer Trainingskonzepte in die Schule
    • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von Modulen zur Konzentrationsförderung oder zur Schulung der Achtsamkeit
    • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von Zielanalysen, Motivtrainings, Trainings der Erhöhung der Kompetenzerwartung etc.
       

Rehabilitationsforschung:

  • Psychologische Aspekte in der Rehabilitation
    • Die Rolle der Selbstwirksamkeit oder der Art der Krankheitsverarbeitung
  • Kognitive Therapiekonzepte (Mentales Training & Spiegeltraining)
    • Kleinere experimentelle Untersuchungen zur Steigerung der Beweglichkeit oder der Kraft

 

 

betreut von Geoffrey Schweizer:

 

 

  • Sofortiges Feedback oder Wissensvermittlung - Wie lassen sich Entscheidungen von Schiedsrichtern am besten trainieren?
  • Wie gewinne ich das WM-Tippspiel - Vorhersage von Fußball-Ergebnissen.
  • Kopf hoch, Rücken gerade - Können Menschen sportliche Leistung auf der Basis nonverbalen Verhaltens vorhersagen?
  • Wie entscheiden Schiedsrichter unterschiedliche kritische Situationen?

 

 

betreut von Pablina Roth:

 

  • Der Vergleich der Zuverlässigkeit von intuitiven und rationalen Entscheidungen
  • Der Einfluss vorausgehender Erfahrungen auf kognitive Illusionen im Sport
  • Der Einfluss von Feedback auf das Training von motorischen Fähigkeiten im virtuellen Raum
  • Die Terror Management Theorie: Auswirkungen von death salience auf kurzfristige und langfristige Einstellungen

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 07.12.2016
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